Achtsam zu sein, bedeutet, wach zu sein. Es bedeutet zu wissen was wir tun.

By Jon Kabat- Zinn

In meinem letzten Beitrag über das Karma, hat es sich mir ja schon angekündigt. Das Thema mit der Achtsamkeit.

Mittlerweile liest man ja viel darüber. Es werden sogar Kurse angeboten in denen man lernt auf achtsame Weise durch das eigene Leben zu gehen. Ich selbst habe auch einmal solch einen Kurs besucht.

Das war übrigens in meiner letzten Reha. 🙂

Wir sind in den Park spaziert und unsere Aufgabe war, zu schauen, zu riechen, zu tasten, kurz gesagt unsere Umgebung mit allen Sinnen wahr zu nehmen. Zehn Minuten losgelöst von der Gruppe lief ich durch den Park, schaute, lauschte und nahm auch den ein oder anderen Gegenstand in die Hand. Dabei achtete ich auf die Beschaffenheit der Oberfläche, die Temperatur, das Gewicht. Ich sammelte eine Eichel, einen Stein und eine Blüte auf und meine Sinne waren beschäftigt. Ich stellte fest, dass meine Gedanken eine Pause machten. Ich fühlte mich komplett WACH. Es war wie ein kurzer Ausflug in die Gegenwart. In diesem Moment war alles leicht und ich fühlte mich total frei. Die Stimmen in meinem Kopf waren verstummt. Kein Gefühl von Angst oder Unbehagen. KEIN SCHMERZ.

Ich war im JETZT.

Seit ich solche Erfahrungen gemacht habe und spüren durfte und immer noch darf, bin ich „Süchtig“ nach diesen Momenten. Deshalb trainiere ich das Achtsam sein besonders auch im Alltag. Die Gedanken dürfen Ruhen und ich bin ganz bei mir, ganz in meinem Sein und ganz im Fühlen. Es gibt soooooooooo unendlich viele Möglichkeiten, das zu trainieren.

Hier ist eine kleine Achtsamkeitsübung zum besseren wach Sein:

🙂

Nimm dir für diese Übung 15 Minuten Zeit.

Leg dich auf den Rücken, je nach deinem Wohlgefühl mit oder ohne Kissen oder Decke. Sorge dafür, dass du auch Ruhe hast in dieser >Deiner Zeit.

Nun, schließe die Augen, atme ruhig und achte nun auf die Rückseite deines Körpers. Beginne mit deinem rechten Fuß.Wie fühlt sich die Ferse an, wie das Fußgelenk? Nehme alles war ohne in eine Bewertung zu gehen. So wie es ist, ist es okay! Gehe jetzt langsam mit deiner Wahrnehmung über die Wade, dass Knie hoch bis zur Hüfte, dann das gleiche mit dem linken Bein. Lass dir Zeit.

Wenn du wieder bei der Hüfte angelangt bist, spüre in den Unterleib, danach in den Bauch und in die Brustregion herein. Es darf alles sein, nimm einfach nur wahr. Verfolge die Wirbelsäule am Rücken von unten nach oben. Jetzt gehe zu deinen Armen, hinunter bis zu deinen Händen und bis in die Fingerspitzen. Zum Schluss kommt der Kopf. Nimmst du Spannungen, Kribbeln, Wärme oder Kälte wahr? Was auch immer es ist, nimm es liebevoll an und schenke deinem Körper ein Lächeln. 🙂

Bevor du die Übung beendet, spüre noch ein letztes Mal ganz in deinen Körper hinein und öffne dann deine Augen.

Bewege jetzt deine Hände, Füße, deinen ganzen Körper! Strecke dich einmal gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz lang und gähne dabei genüsslich. :-

IMG_0442

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag und viel Spaß beim *SEIN*.

Bildergebnis für emojis

Eure Sabrina

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s