Huuuuhuuuuu ihr da draußen,

in meinem Beitrag heute, geht es um das Malen. Ich liebe es, weil Ich mich dabei super entspannen kann und alles um mich herum vergesse.

Ich habe verschiedene Techniken ausprobiert und mich zum ersten Mal mit Aquarelle Farben beschäftigt. Und gerade diese, haben mich am meisten überrascht. Denn ein festes „Konzept“ ist hierbei einfach nicht möglich. Die Farben fließen ineinander und machen irgendwie ihr eigenes Ding. Ich finde das sehr faszinierend und erfrischend zugleich. Den Aquarell Kasten, den ich benutze, habe ich geliehen bekommen. Dieser ist von der Firma *Schmincke* und ist echt richtig teuer. Bei Amazon bekommst Du den nicht unter 50€. Aber die Investition lohnt sich und ich werde mir einen eigenen zulegen oder zum Geburtstag wünschen. Dazu habe ich luftige Pinsel benutzt, die spitz nach vorne zulaufen. Die saugen schön das Wasser auf und sind ganz geschmeidig beim Malen. Dann noch ein Wasserglas und ein Farbtuch zum abtupfen der Pinsel und schon kann es los gehen. Und hier seht ihr nun, eine kleine Auswahl der Bilder, die ich mit Aquarell gemalt habe.:

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Ich lasse mich dabei immer gerne von Pinterest inspirieren. Gerade, wenn es um’s üben geht. Man muss ja schließlich das Rad nicht neu erfinden. Zumindest nicht in dieser Phase ;-). Ich finde die Bildchen echt schön und ich hatte sehr großen Spass dabei. Probiert es selbst aus, und wenn ihr das Material von jemandem erstmal leihen könnt, umso besser.

Die nächsten Kunstwerke 🙂 habe ich mit Gouache gemalt. Ich glaube, dass man diese auch als Tempera Farben bezeichnen. Heißen halt nur anders. Diese Farben eignen sich hervorragend, wenn man anfängt zu Malen, finde ich. Sagen wir mal so, diese Technik ist berechenbarer ;-). Zudem trocknen diese nicht sofort aus, auf dem Bild oder der Palette. So kann man ein oder zwei Tage später nochmal mit Wasser an die Farbrückstände gehen und weiter malen. Ganz im Gegenteil zur Acrylfarbe. Die trocknet, da seid euch sicher!!!

Hier könnt ihr sehen, was ich mit den Gouache Farben gemalt habe. Beim ersten Bild geht es um das Thema „Erde und Universum“. Ich habe mir ein dickeres Blatt Malpapier geholt in DIN A2 und alles vorbereitet. Farben, Palette, Wasserglas, Tuch und Tee bereit gestellt und dann ging es auch schon los. Dann habe ich mit Bleistift eine Kugel in die Mitte des Papieres gezeichnet und angefangen die Erdkugel zu bemalen. Es ist eine unrealistische Zeichnung der Erde, aber darauf kam es mir nicht an. Ich habe mich dann für grüne, blaue und erdfarbene Töne entschieden. Mir gefällt, dass sich der helle Planet so von dem dunklen Himmel abhebt. Das macht es irgendwie dreidimensional. Zum Schluss habe ich noch mit weißer Farbe und einem Borstenpinsel kleine Punkte auf das Bild gespritzt, die, die Sterne darstellen. Jetzt brauche ich nur noch einen passenden Rahmen und fertig ist mein „Weltbild“. Ich liebe es!

OOOOOOhhhhh, dass nächste Bild habe ich auch sehr lieb gewonnen. Ich wollte schon immer mal meinen eigenen Buddha malen. Pinterest ist immer meine Quelle der Inspiration und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Gemalt habe ich diesen hübschen Kerl mit Acrylfarbe. Ich mag Acryl sehr, da diese Farben so intensiv und super mischbar sind. Ich habe mir hierzu eine Leinwand gekauft. Die Farben hatte ich schon und kaufe mir dann immer welche nach. Die Pinsel für Acrylfarbe sind weich und aus Synthetik. Mit einem weichen Bleistift habe ich mir zunächst die Konturen eingezeichnet und dann die Farben ausgesucht und die Palette damit vorbereitet. Ihr braucht auch hier Wasser und wieder ein Farbtuch zum abtupfen und säubern der Pinsel.

Und hier ist das gute Stück. Es hängt in meinem Schlafzimmer und passt auch super zu der restlichen Farbgebung des Zimmers. 😉

Ich habe schon oft und viel mit Acryl gemalt und bin total begeistert! Da gibt es auch preislich, wie bei allen anderen Malfarben, riesige Unterschiede. Meine sind von Goya und kosten so knapp vier Euro pro Tube. Das sind bestimmt nicht die allerbesten „Künstlerfarben“, aber für mein Hobby reicht es allemal. 🙂

Kommen wir nun zum letzten Bild:

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Jeder hat ihn, jeder kennt ihn!

Den Tuschkasten!!!

Oder auch als Wasserfarben bekannt. Viele kennen es bestimmt noch aus ihrer Schulzeit. Hihihihi 😉

Ich hatte mal wieder das Bedürfnis damit zu malen und habe festgestellt, dass es auch immer noch ein echtes Vergnügen ist. Die Wasserfarben lassen sich super vermischen und man kann sowohl intensiver als auch gut verdünnt damit arbeiten. Ich habe meine Hündin Pauline gemalt, besser gesagt von einem Foto abgemalt. Auch hier habe ich zunächst mit Bleistift vorgezeichnet und habe dann erst den Hintergrund schwarz angemalt. Danach habe ich „Pauline“ eine Felloptik verliehen. Hierbei habe ich viel mit Deckweiß und etwas Rosa (für die Ohren) gearbeitet. Für die Schattierungen habe ich mir ein sehr helles grau angemischt. Hier habe ich etwas länger dran gesessen, bis es mir gefallen hat.

Die Haare habe ich mit Bleistift gemalt und bin dann mit dem Deckweiß drüber. So gebe ich dem Bild die nötige Struktur. Um die Farbe etwas gröber zu verarbeiten (sodass es haariger aussieht) habe ich einen Borstenpinsel verwendet. Mir gefällt es richtig gut. Es bekommt einen Ehrenplatz! 🙂

Ich hoffe, ich kann hiermit den ein oder anderen etwas zum Malen motivieren. Das tolle ist; man kann es immer machen. Auch dann, oder gerade dann, wenn es draußen (oder drinnen) etwas drüber ist.

Habt eine schöne Zeit!

Bis bald…

…Eure Sabrina 🙂

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